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klassischer YOGA - spirituelle NATURERFAHRUNG - keltischer SCHAMANISMUS

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BAUMMAGIE


das Ogham (Baum)alphabet

Eines der ältesten und geheimnisvollsten Schriftzeichen finden wir in der Keilschrift des OGHAM-Alphabet´s. Ogam oder Ogham (Irisch, O-em oder Og?m) in Hölzer oder Steine geritzte Kerben bilden die Grundlage für eine Kommunikationsform bestehend aus 20 bzw. 25 Zeichen, die nicht nur von den keltischen Stämmen Irlands und Großbritanniens verwendet wurde.

Der Ursprung und die Verwendung des Ogham lässt Vermutungen und Spekulationen einen breiten Raum. Zahlreiche Funde und Manuskripte beziehen sich auf über hundert verschiedene Arten des Ogham, schriftliche Dokumente sind erst Jahrhunderte später angefertigt worden. Archäologische Funde weisen auf den keltischen Ursprung dieser Kerbschrift in Irland und den britischen Inseln hin.

Als Grundlage dient uns das Beith-Luis-Nuin-Alphabet mit 20 Buchstaben.

mehr Infos zum Oghamalphabet


weiter zu Baumessenzen - Aurasprays aus eigener Herstellung.


1. Birkentor - Beithe (B)


Der erste Platz, den die Birke im Baum-Ogham einnimmt, dient dazu, alles andere in Bewegung zu setzen, und zwar in der richtigen Reihenfolge!

Ein gälischer Name für BIRKE ist „slat chaoil“ - „Stab aus Zweigen“,
ein Hinweis auf den magischen Stab aus Birkenholz.

Ein Birkenstab symbolisiert den Willen des MAGIERS und stärkt den Willen, um Dinge neu zu beginnen oder zu erledigen.

Die Birke ist eine Verkörperung der weißen Göttin und des Neuerwachens
der Natur im Frühling.

Sie bringt Licht, Leichtigkeit und Fröhlichkeit in die Seele.....


2. Ebereschenengel - Luis (L)

Vermittler der inneren Stimme....

Die Eberesche ist auch unter dem Namen Vogelbeere bekannt und gehört nicht zu den Eschen, sondern ist ein Rosengewächs....
Sie wurde besonders in Nordwesteuropa sehr verehrt und übertraf vielerorts noch die Eiche oder Buche in der Wertschätzung....

Sie versinnbildlicht den Tod und das Leben danach, sie ist ein Medium zwischen dieser Welt und der nächsten....

Sie wird schon seit langer Zeit mit Magie und Hexerei in Verbindung gebracht z.B. in Zaubersprüchen, in denen die Eberesche das Böse fernhält.

In alten Legenden diente sie oftmal als Versammlungsort der Krieger....
und es ist bekannt dass es bei den Druiden eine besondere Plattform gab, die "Flechtwerk des Wissens" genannt wurde und aus ineinander verwobenen Ebereschenzweigen bestand.

Sie ist ein sehr starker Schutzbaum....indem sie uns hilft unsere höheren Sinne zu öffnen....uns mit der geistigen Welt zu verbinden und uns so unempfindlich gegen "Zaubersprüche" aus dieser Welt zu machen.....

Sie wurde schon immer als mächtiger Talisman angesehen und z.B. als Beigabe in einem Medizinbeutel in einem bronzezeitlichen Grab gefunden.

Das Geschenk der Eberesche ist die Eingebung, Ispiration, Kreativität
aus dem Land der ewig Lebenden.


3. Erlenblut - Fearn (F)


Die Deva der Erle ist ein Feuerengel aus dem Kern der Erde, vom Feuer unter dem Kessel. Ihre Flammen sind grün aber ihr Blut ist rot.

Bevorzugt wächst sie in Feuchtgebieten (tiefe Verwurzlung) – durch Wurzelsymbiosen leitet sie Stickstoff in die Luft.

Das Holz ist sehr feuchtigkeitsresistent – Pfahlbauten (Kelten),
F
undamente (Venedig).

Wird sie gefällt, so verfärbt sich ihr Holz rot - die Erle “blutet”.

Heiliger Baum der Druiden; bei Ritualen verwendet. Flöten aus Erlenholz um Naturgeister zu rufen. Schützende Kräfte, Amulette (Schutz des Herzens)

Die Erle ist einer der wenigen Bäume, die die vier Elemente (Feuer, Luft, Wasser und Erde) miteinander verbindet. Als “Erlenfrau” fördert sie in sehr besonderer Weise das ganzheitliche Wirken und Wachstum.

Sie ist die Zuhörerin und kann dem Kummer lauschen und unsere Tränen in ihren Lebensspendenden Teppich einweben.
Die Erschöpften werden Kraft im üppig gedeihendem Reich, die Niedergeschlagenen Licht in ihrer Aura und Wärme und Trost in der Berührung ihres geistigen Herzens bei der Erle finden.
Den Wütenden schenkt sie kühlen Frieden, Gefühlsblokaden werden aufgewühlt und können durch das sanft fließende von Baum und Fluß fortgewaschen werden....wenn du bereit bist loszulassen.

Im Ogham wird sie auch mit einem Schild des Kriegers gleichgesetzt...

Sie steht für vertrauensvolle Kontinuität.


4. Mondweide - Weidenmond - Sail (S)

wispere uns von Orten,
die du bewohnst....
mit grünen Federn liebkose den Wind.

Weidenbäume stehen für größt
mögliche Flexibilität, für die Fähigkeit,
sich biegen zu können, ohne zu brechen. Standhaftigkeit gepaart mit Anpassungsfähigkeit.

Sie verkörpert intensive, nicht zu bändigende Lebenskraft.
Sie ist der Baum gegen chronische Schmerzen egal welcher Art.
Neubeginn – Altes loslassen können
Man kann das Alte nicht ungeschehen machen, aber man kann und sollte ihm die Wirkung nehmen. Tabula rasa. Auf Schmerz kann man nicht aufbauen. Wenn man es versucht, baut man auf Vermeidung und Schonhaltung auf – das wird ein windschiefes und wenig standfestes Ergebnis geben.
Manchmal muss man Altes zerstören, um Neues aufbauen zu können.
Das gilt auch für Überzeugungen und Selbstbilder.
Das ist alles andere als leicht, aber die Weidenenergie ist da ein dankbarer Helfer.

Aus druidischer Sicht hat sie engen Kontakt zur tief weiblichen Kraft des Mondes ....
Erde, Wasser, Leben erhaltende Fruchtbarkeit....wird in der Weide verehrt.
Weidenzweige im Frühling wurden von den Kelten geschnitten und im Haus aufgestellt. (ein Brauch der von den Christen übernommen wurde)

Die Weidenenergie unterstütz auch dabei sich für Wahrnehmungen aus anderen Dimensionen zu öffnen....

Die spirituelle Essenz der Weide ist ein Fundament und das Vertrauen darin, weiter vorwärts in das Unbekannte hinein zu gehen - ohne Angst oder Unruhe.

Werde groß wie die Weide, gesund wie das Wasser und reich wie die Erde.


5. Esche Baum der Magier - Nion (N)

Weberin der Sonne und der
Wasser der Erde.

der Geist der Esche verbindet, vernetzt, überbrückt - zwischen der inneren und der äußeren Welt, zwischen uns und dem Kosmos, zwischen oben und unten, zwischen anderen Bäumen zu nah und fern, zwischen weiblichen und männlichen...

Sie lehrt die Verbindung zum großen Ganzen...

Sie bringt die schöpferischen Sonnenstrahlen zusammen mit den fruchtbaren empfangenden Wassern des Lebens.....

In ihrer Gegenwart werden Imaginationskraft, wagemutige Ideen und Tatendrag geweckt...
die Eschendeva zeigt uns, unseren Platz im Gewebe...


6. Weißdorn - Schalfdorn - Huath (H)

Du bist der Weißdornstrauch,

Im Frühling kleidest du dich weiß,
Zur Zeit der Ernte aber
kleidest du dich blutrot.
Dem Schaf, das unter dir hinweggeht, rupfst du das Fell.
So ziehe auch von diesem Menschen, der durch das Tor (deiner Hecke) geht, Böses, Unreinheit und den Zorn der Götter weg.

(hethitisches Gebet ca. 1500 v. Chr.)


7. Heilige Eichen - Duir (D)

Sie wachsen gerne auf Kreuzungen von Wasseradern.

Aus dem keltischen Baumnamen duir ist das Wort Druide abgeleitet.

In Deutschland und England galten Eichen als Bäume mit großer Heilwirkung. Schon eine Eiche zu umschreiten war ein Mittel, von einer Krankheit zu genesen.

Die Kelten verbanden mit ihr die Kraft, sie selbst zu sein. Diese in jedem schlummernde Kraft kann durch die Eiche aktiviert werden.

Sie erinnert uns daran, das in uns ein Feuer entzündet wurde, das uns erlaubt uns selbst zu finden. Sie unterstütz unseren Lebenswillen und die Durchhaltekraft und bringt uns in Berührung mit unserer inneren Quelle.

Sie lehrt uns zu herrschen über uns selbst, nicht über andere, sondern für sie da zu sein, wie Liebende. Unser Herz soll singen, wo immer wir sind.

Alles, was wir brauchen, ist bereits in uns, es wartet nur darauf, erkannt, entwickelt und ans Tageslicht gebracht zu werden. In einer Eichel steckt eine riesige Eiche. In jedem von uns steckt ein ungeheures Potential.


8. Stechpalme - Klarheit der Liebe - Tinne (T)

Dieser immergrüne Baum mit seinen roten Beeren ist eng mit dem Winter (Weihanchtszeit) verbunden.

Bei vielen Kelten wurden die Räder der Streitwägen aus Stechpalme (Ilex) gefertig da es ein sehr hartes Holz ist. In irischen Legenden wurde es auch zur Herstellung von Speeren verwendet.

Im Ogham steht die Stechpalme für das Fortschreiten und Beseitigen von Hindernissen.

Auf magischer Ebene lässt sie sich als eine andere Erscheinungsform der Eiche interpretieren. Die Beziehung zwischen diesen beiden Bäumen ist sehr komplex.

Sie ist ein Ersatz für die Eiche und gleichzeitig auch ein sehr wichtiger, eigenständiger Baum.
In einigen Traditionen ist die Eiche der "König" des zunehmenden Winters und die Stechpalme der nachfolgende "König" des abnehmenden Winters.
Auch verkörpert die Stechpalme den männlichen Aspekt der Naturkräfte zusammen mit dem Efeu der als weiblicher Aspekt gesehen wird.

Durch seine immergrüne Existenz steht der Ilex auch für Kontinuität des Lebens und auch für die Inkarnation.

Im Baumalphabet befindet er sich genau in der Mitte zwischen den 15 Konsonanten. Stellt somit Dreh und Angelpunkt um den alle anderen Buchstaben sich ausrichten dar. Den Punkt der Wandlung.

Er symbolisiert die Verbindung zwischen den drei Ebenen.

Die Zahl drei hat für die Kelten eine ganz besondere magische Bedeutung:
Es gibt drei Ebenen der Existenz. Das heißt alles manifestiert sich dreimal auf der Welt. Vereinfacht ausgedrückt: Links - Rechts - und der Teil dazwischen.

Dieser Zwischenteil ist der magischste von allen.

Die Schwingung der Stechpalme öffnet das Herz, da sie in Verbindung steht mit dem Prinzip der allumfassenden Liebe.


9. Zauberer Hasel - Coll (C)

Haselnußbäume gab es schon
vor 8000 Jahren. Heute finden wir ihn hauptsächlich in der Nähe menschlicher Behausungen, und nach altem Brauchtum durfte er neben dem Holunder in keinem Bauerngarten fehlen.

Haselbäume sind ausgesprochen gute Leiter für Energieströme.

Ein Haselnußstrauch, den man am Haus pflanzt, zieht Erdstrahlen an und wirkt wie ein Blitzableiter.

Nicht nur mit seinen Nüssen beschenkt er uns, auch bedeutsame Träume soll der Strauch bringen, wenn man unter ihm schläft.

Nach einer Sage kann man zwischen seinen Zweigen silberne Schlüssel finden, die Schatztruhen öffnen.

Der Haselstrauch indes galt als das rechte Gehölz, um Zauberstäbe und Wünschelruten daraus zu schneiden. Die weissagende Kraft wurde bereits von den keltischen und gemanischen Priestern erkannt und verwendet.

Da der Haselbaum erst im 9.Jahr Früchte bildete er im Baumalphabet der keltischen Druiden den Zahlenwert 9 , "Coll" genannt.

Seine Nüsse wurden seit alters auch mit Sexualität und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht.

Die Energie der Haselnuss bringt einen zurück in Einklang mit seinem natürlichen Biorhythmus, sie lindert den Kontrollzwang, bringt stattdessen die Freiheit, schwach sein zu dürfen, ohne sich selbst dafür verurteilen zu müssen.

Marion Leigh aus Schottland schreibt in ihrem Text über die Findhorn Essenz Hazel: „Wir entdecken die Freude und Glückseligkeit, wenn wir uns der Reise ins Unbekannte anvertrauen.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. :-)


10. Apfelgarten - Queirt (Q)


Der Apfelbaum steht für Weisheit, Reinheit und Unsterblichkeit und
hatte bei den Kelten eine große mystische Bedeutung und gehörte
zu den sieben heiligen Bäumen.
Er gilt auch als Baum
der Sinnlichkeit und Liebe.

 

Wie ein Sommerfaun mit Spaß
Tanz ich auf dem Sommergras
Esse Äpfel, bin geborgen
Im glitzernden Tau eines goldenen Morgens
Wir haben Freude im Apfelgarten
Hier pflücken wir die Festen und die Zarten
Bis zu unserer Reise nach Avalon, der besten
Der Inseln unter der Sonne im Westen

Der Apfel ist ein Geschenk des Lebens, der ewigen Jugend.
Er befördert Sterbliche in das Land der Unsterblichen.

Avalon bedeutet Apfel.

Der Apfelbaum hat eine enge Verbindung zu Druiden.....
da er ein starkes Symbol für die Anderswelt ist....
und als Schutzbaum bei Reisen in die Anderswelt gilt....
in der keltischen Tradition tragen Schamanen deshalb häufig einen Apfelzweig mit Glöckchen daran bei sich.

Die Essenz des Apfels verhilft zur inneren Reinigung und befreit von schlechten Gedanken und Gefühlen. Durch Abwerfen dieses Ballasts erhalten wir mehr Energie und Elan


11. Weinstock - von höchster Schönheit -Muin (M)

Der Weinstock ist ein lehrender Baum durch sein Wesen kann er uns helfen mit anderen Bäumen in Verbindung zu gehen. So wie er sich selbst an Bäume anlehnen, hochwachsen und ausdehen kann…..größer als sein Gastbaum.

Dadurch vereint und er die Bäume symbolisch buchstäblich miteinander.

Er gilt als Quelle der Inspiration und kann dabei unterstützen auf spiritueller Ebene die Balance zu finden.

Er dient als Vorbild unvoreingenommen gegenüber allen Menschen zu sein.

Das Schwinungsprinzip: Er stellt die positive Verbindung mit dem Seelenpotential für natürliche Autorität und Durchsetzungskraft her.
Hilfreich um die Führungseigenschaften in den Dienst einer größeren Aufgabe zu stellen und anderen zu helfen, sich selbst zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden.

Ein Lehrer für Lehrer!


12. Efeugeist - Gort (G)

der Efeu schützt den Wald...

der Efeu gab sein Potential für Größe und Stattlichkeit, oder berühmte Früchte auf, und wird nie gefeiert werden wie der Apfel oder die Eiche.

Er schlug diese Möglichkeit aus, um Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auszubilden,
und so kann er bedecken was tot und häßlich ist....oder was Schutz benötigt... und ist auch ein Sinnbild der Freundschaft und Zuverlässigkeit.


die Efeudeva ist eine wahre Tochter Gaias des Erdengeistes, sie ist ihre geheime und heilige Krone.
Von allen Pflanzen stellt Efeu die duale Natur der Göttin - Geben und Nehmen- am besten dar.

Efeu ....wirke deine Werke in Stille, ohne jemals Stolz zu zeigen
Vom tiefen Herzen der Erde sende Kletterer zum Himmel
Demut ist es, die ein Leben erst vollständig macht.

Efeuherz

Dein Geschenk
Silberreif
Verbindung
und weiser Rat
helfen mir
bei jeder Tat
in fernen Welten
eingebettet
in Deine
grünen Blätter
ruht mein Herz
sicher und heilt
alle Zeit gehalten


13. Ginster - Gewand des Arztes - nGetal (nG)

Ein gelbblühender buschiger Strauch.


Was ihm an Höhe felht, macht er durch Breite wett.

Er verkörpert das Seelenpotential der Hoffnung.

Allheilmittel Ginster korrigiert oder heilt alle Schäden oder unabsichtlich verursachte Verletzungen.

Magische Hygiene ist ebenso wichtig wie körperliche.
Der Ginster ist symbolisch betrachtet Schaufel und Besen der uns dabei helfen kann auch auf spiritueller Ebene auszukehren und aus Fehlern zu lernen.

Seine Schwingung schenkt uns neue Hoffnung auf Genesung…
damit ist der erste Schritt getan.


14. Schwarzdorn - Schlehengeist - Straiph (ST)


Leben und Tod....

wo Licht und Dunkel
ineinander
sich verweben...

in heftiger Umarmung
von Blüte und Dorn...

 

vergebender Engel, fürsorglicher Begleiter...

Du forderst heraus die andere Seite zu sehen....

Die Suche nach Wahrheit ....auch im Schatten....führt weiter...


15. Frau Holle - Ruis (R)

Mein Name ist Holler,
mein hellstes Weiß,
schenkt Dir Blüten,
zur Reinigung
durch Schweiß

Mein Name ist Ruis,
intensivstes Rot
Farbe kann ich Dir geben,
für Rituale der Heilung
und Lob auf das Leben.

---------------------------------.Mein Name ist Elder,
---------------------------------.Schwarz wie der Tod.
---------------------------------.In dunkelster Not,
---------------------------------.weis ich Dir den Weg
---------------------------------.mit Ahnenkraft ins Lot.

Die Meditation mit dem Schwarzen Holunder gleicht der schamanischen Reise in die Unterwelt. Was man dort erlebt, kann einem wichtige Erkenntnisse bei der Bewältigung im realen Leben schenken. Man begreift die Dinge aus einer höheren Sicht, Kleinlichkeit und Egoismen haben dort keinen Raum. In diesem Feld außerhalb von Raum und Zeit können überraschende Einsichten erfahren werden.


16. Kiefer - Beginn der Antworten - Ailm (A)

Der Klang des Buchstaben A, ahhh repräsentiert gewissermaßen beide Enden einer Skala…menschlicher Erfahrungen.
Von Verwunderung, befreiende Erkenntnis, Schreien oder bis zu Stöhnen vor Schmerz….
Wesentlich für die Unterscheidung ist einzig die Stimmlage, in welcher der Laut geäußert wird.

Ailm stammt aus einer Wortwurzel, die womit es vorwärts geht.
Oder auch: Wille oder Wunsch.

Die Deva der Kiefer dient der Sehnsucht des Lebens nach sich Selbst.
Ihre Wärme und Kraft ist so stark, dass man in ihrem Schutz immer Entspannung, Ermutigung und Zuspruch finden kann.

Ein Baum der uns die Schwingung großer Demut und innerer Bescheidenheit näher bringt.


17. Stechginster - Zerstörer - Onn (O)

Im Baumogham wird sein kriegerischer Aspekt betont.

Er hat die selben Eigenschaften wie der Ginster, doch auf einer anderen Ebene.

Er symbolisiert auch die Zerstörung.


Besonders bewährt hat er sich als Helfer zur Bereinigung in schwierigen hartnäckigen Fällen auf spiritueller Ebene.

Die magische Arbeit mit dieser Deva setzt eine große Erfahrung und Integrität voraus.

Aktive Schattenarbeit die befreit.....


18. Heidekraut - mitfühlender Helfer - Ur (U)


Das Heidekraut ist ein Baum der mit den Tod verbunden ist.
Doch Ur der Oghamname bedeutet neu.
Die Kelten glaubten an die Reinkarnation.
So wurde der Tod, auch der weiße Schlaf genannt, als erster Schritt in Richtung etwas Neuem gesehen.


Das Heidekraut steht für die Phase, die nach der Zerstörung folgt und den Beginn von etwas Neuem ankündigt.

In der magischen Arbeit mit dem Ogham, ist das Heidekraut auch die Deva die gerufen wird wenn die Reinigung bzw. Zerstörung mit Hilfe des vorherigen Buchstaben, des Stechginsters abgeschlossen ist, um die Transformation weiterzuführen und den Vorgang des Wandels schützend zu begleiten.

Die Kelten glaubten die Schöpfung sei ein immerwährender Vorgang

In der keltischen Magie steht man den Konsequenzen deshalb direkt gegenüber und ist selbst verantwortlich für alle Handlungen und deren Folgen, die man durch eigene Potentiale entfaltet.

Das Heidekraut unterstütz unser Einfühlungsvermögen und hilft uns dabei unseren Seelenplan zu erkennen und wo wir gerade stehen im immer wiederkehrenden Zyklus von Erschaffung und Zerstörung.

Es zeigt uns das wir Mitschöpfer sind in diesem kosmischen Reigen, dem ewigen Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt.


19. Espe (Zitter-Pappel) - besonderes Holz - Edhadh - (E)

Ein einmaliger Baum mit zitternden Blättern, selbst bei der kleinsten Brise.

Das Wort besonders im Baumogham bezieht sich nicht auf den Baum, sondern auf die Person die auf ihren Erfahrungsweg der Baummagie einen sehr fortgeschrittenen Entwicklungsstand erreicht hat.

Das Wort für Holz und das Wort für Wissen im Altirischen stammen aus einer Wurzel.

Die Espe symbolisiert daher den erfolgreichen Abschluss eines Studiums in der Baummagie.

Die Gefahr auf diesem Level besteht darin sich selbst für (zu) wichtig zu erachten.
Die Espe zeigt uns das es gut ist sich zu erinnern an die Anfänge.
Das auch einem wissenden noch Fehler unterlaufen können.
Die Mahnung zur Achtsamkeit.
Der wichtige Hinweis verantwortungsbewusst mit dem Wissen und der Macht umzugehen.
Anderen mit Toleranz und Respekt zu begegnen.
D
ie Kraft der Magie nie zu unterschätzen.
Und das Kompetenz nicht bedeutet leichtfertig auf Schutz zu verzichten.

Die Espe wurde bei den Kelten zur Schilderherstellung verwendet.
Und soll auf spiritueller Ebene dem Magier auch ein Schild sein das ihm vor sich selbst schützt, nicht jedoch vor anderen.

Magische Arbeit soll im Einklang und zum Wohle der Wesen und Welten wirken.

Lausche der Espe im Wind
Folge der Intuition deines Herzens
Nimm dich nicht zu ernst
Lächle


20. ewige Eibe - Iddhadh/Ido (I)

Die Eibe kann aus völligem Verfall wieder auferstehen.
Es gibt keinen biologischen Grund für eine Eibe zu sterben, sie kann praktisch ewig leben.

Die Rune Eiwaz (Eibenrune) ist die 13.
und das Sinnbild für Tod und Wiedergeburt.

Die Eibe ist der langlebigste Baum, ein Immergrün und ein sehr giftiger Baum…
Der älteste Baum auf Erden ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine schottische Eibe ….sie ist 8000 Jahre alt.

 

Eine Botschaft der Eibe ist…in der Magie gibt es keine Abkürzungen…..
Das wäre Missbrauch….auch der Ahnenkraft die damit in Verbindung steht…und dann kommt der giftige Aspekt zum tragen….

Die Eibe war der Baum der von den Druiden am meisten verehrt wurde. Unter ihr trafen sich Druiden zum Rat und im Totenkult der Gallier galt sie
als Opfergabe und Symbol des ewigen Lebens; vielleicht war sie sogar der Weltenbaum, der bekanntlich immergrün gewesen sein soll.

Eine Verbindung zur Eibe kann dabei helfen:
Zu den tiefsten Ebenen der Seele Kontakt zu suchen
Über die Relativität von Wirklichkeit, von Raum und Zeit zu meditieren
Über den Tod nachzudenken.
Eine gelassene, abgeklärte Sicht der Dinge für sich zu gewinnen.

Die Lektion der Eibe: Was ist, ist. Und das ist alles was man wissen muss.

Die Eibe symbolisiert das letzte Stadium einer bestimmten Ebene des Lernens, aber was noch wichtiger ist, gleichzeitig auch den Neubeginn auf der nächsten Ebene.

Eibe

Io, Iwa, hölzernes Sternenschiff
Spüre meine Liebe und Dankbarkeit
Nimm mich an Bord und zeig mir die Pfade
Auf denen die Seelen und die Sterne wandern
Du Säule wissenden Schweigens
Ankernd jenseits des Reiches der Zeit
Du schenkst mystischen Tod den Lebenden
Und führst die Toten zum Leben.


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lass mein Herz
in bunten Blüten
träumen
und meine Seele
Knospen treiben


 

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