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das
Ogham (Baum)alphabet
Eines
der ältesten und geheimnisvollsten Schriftzeichen finden
wir in der Keilschrift des OGHAM-Alphabet´s. Ogam oder Ogham
(Irisch, O-em oder Og?m) in Hölzer oder Steine geritzte Kerben
bilden die Grundlage für eine Kommunikationsform bestehend
aus 20 bzw. 25 Zeichen, die nicht nur von den keltischen Stämmen
Irlands und Großbritanniens verwendet wurde.
Der
Ursprung und die Verwendung des Ogham lässt Vermutungen und
Spekulationen einen breiten Raum. Zahlreiche Funde und Manuskripte
beziehen sich auf über hundert verschiedene Arten des Ogham,
schriftliche Dokumente sind erst Jahrhunderte später angefertigt
worden. Archäologische Funde weisen auf den keltischen Ursprung
dieser Kerbschrift in Irland und den britischen Inseln hin.
Als
Grundlage dient uns das Beith-Luis-Nuin-Alphabet mit 20 Buchstaben.
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Infos zum Oghamalphabet
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zu Baumessenzen -
Aurasprays aus eigener Herstellung.
1.
Birkentor - Beithe (B)

Der erste Platz, den die Birke im Baum-Ogham einnimmt, dient dazu,
alles andere in Bewegung zu setzen, und zwar in der richtigen
Reihenfolge!
Ein
gälischer Name für BIRKE ist slat chaoil
- Stab aus Zweigen,
ein Hinweis auf den magischen Stab aus Birkenholz.
Ein
Birkenstab symbolisiert den Willen des MAGIERS und stärkt
den Willen, um Dinge neu zu beginnen oder zu erledigen.
Die
Birke ist eine Verkörperung der weißen Göttin
und des Neuerwachens
der Natur im Frühling.
Sie
bringt Licht, Leichtigkeit und Fröhlichkeit in die Seele.....
2.
Ebereschenengel - Luis (L)
Vermittler
der inneren Stimme....
Die
Eberesche ist auch unter dem Namen Vogelbeere bekannt und gehört
nicht zu den Eschen, sondern ist ein Rosengewächs....
Sie wurde besonders in Nordwesteuropa sehr verehrt und übertraf
vielerorts noch die Eiche oder Buche in der Wertschätzung....
Sie
versinnbildlicht den Tod und das Leben danach, sie ist ein Medium
zwischen dieser Welt und der nächsten....
Sie
wird schon seit langer Zeit mit Magie und Hexerei in Verbindung
gebracht z.B. in Zaubersprüchen, in denen die Eberesche das
Böse fernhält.
In
alten Legenden diente sie oftmal als Versammlungsort der Krieger....
und es ist bekannt dass es bei den Druiden eine besondere Plattform
gab, die "Flechtwerk des Wissens" genannt wurde und
aus ineinander verwobenen Ebereschenzweigen bestand.
Sie
ist ein sehr starker Schutzbaum....indem sie uns hilft unsere
höheren Sinne zu öffnen....uns mit der geistigen Welt
zu verbinden und uns so unempfindlich gegen "Zaubersprüche"
aus dieser Welt zu machen.....
Sie
wurde schon immer als mächtiger Talisman angesehen und z.B.
als Beigabe in einem Medizinbeutel in einem bronzezeitlichen Grab
gefunden.
Das
Geschenk der Eberesche ist die Eingebung, Ispiration, Kreativität
aus dem Land der ewig Lebenden.
3.
Erlenblut - Fearn (F)

Die
Deva der Erle ist ein Feuerengel aus dem Kern der Erde, vom Feuer
unter dem Kessel. Ihre Flammen sind grün aber ihr Blut ist
rot.
Bevorzugt
wächst sie in Feuchtgebieten (tiefe Verwurzlung) durch
Wurzelsymbiosen leitet sie Stickstoff in die Luft.
Das
Holz ist sehr feuchtigkeitsresistent Pfahlbauten (Kelten),
Fundamente
(Venedig).
Wird
sie gefällt, so verfärbt sich ihr Holz rot - die Erle
blutet.
Heiliger
Baum der Druiden; bei Ritualen verwendet. Flöten aus Erlenholz
um Naturgeister zu rufen. Schützende Kräfte, Amulette
(Schutz des Herzens)
Die
Erle ist einer der wenigen Bäume, die die vier Elemente (Feuer,
Luft, Wasser und Erde) miteinander verbindet. Als Erlenfrau
fördert sie in sehr besonderer Weise das ganzheitliche Wirken
und Wachstum.
Sie
ist die Zuhörerin und kann dem Kummer lauschen und unsere
Tränen in ihren Lebensspendenden Teppich einweben.
Die Erschöpften werden Kraft im üppig gedeihendem Reich,
die Niedergeschlagenen Licht in ihrer Aura und Wärme und
Trost in der Berührung ihres geistigen Herzens bei der Erle
finden.
Den Wütenden schenkt sie kühlen Frieden, Gefühlsblokaden
werden aufgewühlt und können durch das sanft fließende
von Baum und Fluß fortgewaschen werden....wenn du bereit
bist loszulassen.
Im
Ogham wird sie auch mit einem Schild des Kriegers gleichgesetzt...
Sie
steht für vertrauensvolle Kontinuität.
4.
Mondweide - Weidenmond - Sail (S)
wispere
uns von Orten,
die
du bewohnst....
mit grünen Federn liebkose den Wind.
Weidenbäume
stehen für größt
mögliche Flexibilität, für die Fähigkeit,
sich biegen zu können, ohne zu brechen. Standhaftigkeit gepaart
mit Anpassungsfähigkeit.
Sie
verkörpert intensive, nicht zu bändigende Lebenskraft.
Sie
ist der Baum gegen chronische Schmerzen egal welcher Art.
Neubeginn
Altes loslassen können
Man
kann das Alte nicht ungeschehen machen, aber man kann und sollte
ihm die Wirkung nehmen. Tabula rasa. Auf Schmerz kann man nicht
aufbauen. Wenn man es versucht, baut man auf Vermeidung und Schonhaltung
auf das wird ein windschiefes und wenig standfestes Ergebnis
geben.
Manchmal
muss man Altes zerstören, um Neues aufbauen zu können.
Das gilt auch für Überzeugungen und Selbstbilder.
Das ist alles andere als leicht, aber die Weidenenergie ist da
ein dankbarer Helfer.
Aus
druidischer Sicht hat sie engen Kontakt zur tief weiblichen Kraft
des Mondes ....
Erde, Wasser, Leben erhaltende Fruchtbarkeit....wird in der Weide
verehrt.
Weidenzweige im Frühling wurden von den Kelten geschnitten
und im Haus aufgestellt. (ein Brauch der von den Christen übernommen
wurde)
Die
Weidenenergie unterstütz auch dabei sich für Wahrnehmungen
aus anderen Dimensionen zu öffnen....
Die
spirituelle Essenz der Weide ist ein Fundament und das Vertrauen
darin, weiter vorwärts in das Unbekannte hinein zu gehen
- ohne Angst oder Unruhe.
Werde
groß wie die Weide, gesund wie das Wasser und reich wie
die Erde.
5.
Esche Baum der Magier - Nion (N)
Weberin
der Sonne und der
Wasser der Erde.
der
Geist der Esche verbindet, vernetzt, überbrückt - zwischen
der inneren und der äußeren Welt, zwischen uns und
dem Kosmos, zwischen oben und unten, zwischen anderen Bäumen
zu nah und fern, zwischen weiblichen und männlichen...
Sie
lehrt die Verbindung zum großen Ganzen...
Sie
bringt die schöpferischen Sonnenstrahlen zusammen mit den
fruchtbaren empfangenden Wassern des Lebens.....
In
ihrer Gegenwart werden Imaginationskraft, wagemutige Ideen und
Tatendrag geweckt...
die Eschendeva zeigt uns, unseren Platz im Gewebe...
6.
Weißdorn - Schalfdorn - Huath (H)
Du
bist der Weißdornstrauch,
Im
Frühling kleidest du dich weiß,
Zur Zeit der Ernte aber
kleidest du dich blutrot.
Dem Schaf, das unter dir hinweggeht, rupfst du das Fell.
So ziehe auch von diesem Menschen, der durch das Tor (deiner Hecke)
geht, Böses, Unreinheit und den Zorn der Götter weg.
(hethitisches
Gebet ca. 1500 v. Chr.)
7.
Heilige Eichen - Duir (D)
Sie
wachsen gerne auf Kreuzungen von Wasseradern.
Aus
dem keltischen Baumnamen duir ist das Wort Druide abgeleitet.
In
Deutschland und England galten Eichen als Bäume mit großer
Heilwirkung. Schon eine Eiche zu umschreiten war ein Mittel, von
einer Krankheit zu genesen.
Die
Kelten verbanden mit ihr die Kraft, sie selbst zu sein. Diese
in jedem schlummernde Kraft kann durch die Eiche aktiviert werden.
Sie
erinnert uns daran, das in uns ein Feuer entzündet wurde,
das uns erlaubt uns selbst zu finden. Sie unterstütz unseren
Lebenswillen und die Durchhaltekraft und bringt uns in Berührung
mit unserer inneren Quelle.
Sie
lehrt uns zu herrschen über uns selbst, nicht über andere,
sondern für sie da zu sein, wie Liebende. Unser Herz soll
singen, wo immer wir sind.
Alles,
was wir brauchen, ist bereits in uns, es wartet nur darauf, erkannt,
entwickelt und ans Tageslicht gebracht zu werden. In einer Eichel
steckt eine riesige Eiche. In jedem von uns steckt ein ungeheures
Potential.
8.
Stechpalme - Klarheit der Liebe - Tinne (T)
Dieser
immergrüne Baum mit seinen roten Beeren ist eng mit dem Winter
(Weihanchtszeit) verbunden.
Bei
vielen Kelten wurden die Räder der Streitwägen aus Stechpalme
(Ilex) gefertig da es ein sehr hartes Holz ist. In irischen Legenden
wurde es auch zur Herstellung von Speeren verwendet.
Im
Ogham steht die Stechpalme für das Fortschreiten und Beseitigen
von Hindernissen.
Auf
magischer Ebene lässt sie sich als eine andere Erscheinungsform
der Eiche interpretieren. Die Beziehung zwischen diesen beiden
Bäumen ist sehr komplex.
Sie
ist ein Ersatz für die Eiche und gleichzeitig auch ein sehr
wichtiger, eigenständiger Baum.
In einigen Traditionen ist die Eiche der "König"
des zunehmenden Winters und die Stechpalme der nachfolgende "König"
des abnehmenden Winters.
Auch verkörpert die Stechpalme den männlichen Aspekt
der Naturkräfte zusammen mit dem Efeu der als weiblicher
Aspekt gesehen wird.
Durch
seine immergrüne Existenz steht der Ilex auch für Kontinuität
des Lebens und auch für die Inkarnation.
Im
Baumalphabet befindet er sich genau in der Mitte zwischen den
15 Konsonanten. Stellt somit Dreh und Angelpunkt um den alle anderen
Buchstaben sich ausrichten dar. Den Punkt der Wandlung.
Er
symbolisiert die Verbindung zwischen den drei Ebenen.
Die
Zahl drei hat für die Kelten eine ganz besondere magische
Bedeutung:
Es gibt drei Ebenen der Existenz. Das heißt alles manifestiert
sich dreimal auf der Welt. Vereinfacht ausgedrückt: Links
- Rechts - und der Teil dazwischen.
Dieser
Zwischenteil ist der magischste von allen.
Die
Schwingung der Stechpalme öffnet das Herz, da sie in Verbindung
steht mit dem Prinzip der allumfassenden Liebe.
9.
Zauberer Hasel - Coll (C)
Haselnußbäume
gab es schon
vor 8000 Jahren. Heute finden wir ihn hauptsächlich in der
Nähe menschlicher Behausungen, und nach altem Brauchtum durfte
er neben dem Holunder in keinem Bauerngarten fehlen.
Haselbäume
sind ausgesprochen gute Leiter für Energieströme.
Ein Haselnußstrauch, den man am Haus pflanzt, zieht Erdstrahlen
an und wirkt wie ein Blitzableiter.
Nicht
nur mit seinen Nüssen beschenkt er uns, auch bedeutsame Träume
soll der Strauch bringen, wenn man unter ihm schläft.
Nach
einer Sage kann man zwischen seinen Zweigen silberne Schlüssel
finden, die Schatztruhen öffnen.
Der
Haselstrauch indes galt als das rechte Gehölz, um Zauberstäbe
und Wünschelruten daraus zu schneiden. Die weissagende Kraft
wurde bereits von den keltischen und gemanischen Priestern erkannt
und verwendet.
Da
der Haselbaum erst im 9.Jahr Früchte bildete er im Baumalphabet
der keltischen Druiden den Zahlenwert 9 , "Coll" genannt.
Seine
Nüsse wurden seit alters auch mit Sexualität und Fruchtbarkeit
in Verbindung gebracht.
Die
Energie der Haselnuss bringt einen zurück in Einklang mit
seinem natürlichen Biorhythmus, sie lindert den Kontrollzwang,
bringt stattdessen die Freiheit, schwach sein zu dürfen,
ohne sich selbst dafür verurteilen zu müssen.
Marion
Leigh aus Schottland schreibt in ihrem Text über die Findhorn
Essenz Hazel: Wir entdecken die Freude und Glückseligkeit,
wenn wir uns der Reise ins Unbekannte anvertrauen.
Dem
ist nichts hinzuzufügen. :-)
10.
Apfelgarten - Queirt (Q)

Der
Apfelbaum steht für Weisheit, Reinheit und Unsterblichkeit
und
hatte bei den Kelten eine große mystische Bedeutung und
gehörte
zu den sieben heiligen Bäumen.
Er gilt auch als Baum
der Sinnlichkeit und Liebe.
Wie
ein Sommerfaun mit Spaß
Tanz ich auf dem Sommergras
Esse Äpfel, bin geborgen
Im glitzernden Tau eines goldenen Morgens
Wir haben Freude im Apfelgarten
Hier pflücken wir die Festen und die Zarten
Bis zu unserer Reise nach Avalon, der besten
Der Inseln unter der Sonne im Westen
Der
Apfel ist ein Geschenk des Lebens, der ewigen Jugend.
Er befördert Sterbliche in das Land der Unsterblichen.
Avalon
bedeutet Apfel.
Der
Apfelbaum hat eine enge Verbindung zu Druiden.....
da er ein starkes Symbol für die Anderswelt ist....
und als Schutzbaum bei Reisen in die Anderswelt gilt....
in der keltischen Tradition tragen Schamanen deshalb häufig
einen Apfelzweig mit Glöckchen daran bei sich.
Die
Essenz des Apfels verhilft zur inneren Reinigung und befreit von
schlechten Gedanken und Gefühlen. Durch Abwerfen dieses Ballasts
erhalten wir mehr Energie und Elan
11.
Weinstock - von höchster Schönheit -Muin (M)
Der
Weinstock ist ein lehrender Baum durch sein Wesen kann er uns
helfen mit anderen Bäumen in Verbindung zu gehen. So wie
er sich selbst an Bäume anlehnen, hochwachsen und ausdehen
kann
..größer als sein Gastbaum.
Dadurch
vereint und er die Bäume symbolisch buchstäblich miteinander.
Er
gilt als Quelle der Inspiration und kann dabei unterstützen
auf spiritueller Ebene die Balance zu finden.
Er
dient als Vorbild unvoreingenommen gegenüber allen Menschen
zu sein.
Das
Schwinungsprinzip: Er stellt die positive Verbindung mit dem Seelenpotential
für natürliche Autorität und Durchsetzungskraft
her.
Hilfreich um die Führungseigenschaften in den Dienst einer
größeren Aufgabe zu stellen und anderen zu helfen,
sich selbst zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden.
Ein
Lehrer für Lehrer!
12.
Efeugeist - Gort (G)
der
Efeu schützt den Wald...
der
Efeu gab sein Potential für Größe und Stattlichkeit,
oder berühmte Früchte auf, und wird nie gefeiert werden
wie der Apfel oder die Eiche.
Er
schlug diese Möglichkeit aus, um Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
auszubilden,
und so kann er bedecken was tot und häßlich ist....oder
was Schutz benötigt... und ist auch ein Sinnbild der Freundschaft
und Zuverlässigkeit.
die
Efeudeva ist eine wahre Tochter Gaias des Erdengeistes, sie ist
ihre geheime und heilige Krone.
Von allen Pflanzen stellt Efeu die duale Natur der Göttin
- Geben und Nehmen- am besten dar.
Efeu
....wirke deine Werke in Stille, ohne jemals Stolz zu zeigen
Vom tiefen Herzen der Erde sende Kletterer zum Himmel
Demut ist es, die ein Leben erst vollständig macht.
Efeuherz
Dein
Geschenk
Silberreif
Verbindung
und weiser Rat
helfen mir
bei jeder Tat
in fernen Welten
eingebettet
in Deine
grünen Blätter
ruht mein Herz
sicher und heilt
alle Zeit gehalten
13.
Ginster - Gewand des Arztes - nGetal (nG)
Ein gelbblühender buschiger Strauch.

Was
ihm an Höhe felht, macht er durch Breite wett.
Er
verkörpert das Seelenpotential der Hoffnung.
Allheilmittel
Ginster korrigiert oder heilt alle Schäden oder unabsichtlich
verursachte Verletzungen.
Magische
Hygiene ist ebenso wichtig wie körperliche.
Der Ginster ist symbolisch betrachtet Schaufel und Besen der uns
dabei helfen kann auch auf spiritueller Ebene auszukehren und
aus Fehlern zu lernen.
Seine
Schwingung schenkt uns neue Hoffnung auf Genesung
damit ist der erste Schritt getan.
14.
Schwarzdorn - Schlehengeist - Straiph (ST)

Leben und Tod....
wo
Licht und Dunkel
ineinander
sich verweben...
in
heftiger Umarmung
von Blüte und Dorn...
vergebender
Engel, fürsorglicher Begleiter...
Du
forderst heraus die andere Seite zu sehen....
Die
Suche nach Wahrheit ....auch im Schatten....führt weiter...
15.
Frau Holle - Ruis (R)
Mein
Name ist Holler,
mein hellstes Weiß,
schenkt Dir Blüten,
zur Reinigung
durch Schweiß
Mein
Name ist Ruis,
intensivstes Rot
Farbe kann ich Dir geben,
für Rituale der Heilung
und Lob auf das Leben.
---------------------------------.Mein
Name ist Elder,
---------------------------------.Schwarz
wie der Tod.
---------------------------------.In
dunkelster Not,
---------------------------------.weis
ich Dir den Weg
---------------------------------.mit
Ahnenkraft ins Lot.
Die
Meditation mit dem Schwarzen Holunder gleicht der schamanischen
Reise in die Unterwelt. Was man dort erlebt, kann einem wichtige
Erkenntnisse bei der Bewältigung im realen Leben schenken.
Man begreift die Dinge aus einer höheren Sicht, Kleinlichkeit
und Egoismen haben dort keinen Raum. In diesem Feld außerhalb
von Raum und Zeit können überraschende Einsichten erfahren
werden.
16.
Kiefer - Beginn der Antworten - Ailm (A)
Der
Klang des Buchstaben A, ahhh repräsentiert gewissermaßen
beide Enden einer Skala
menschlicher Erfahrungen.
Von Verwunderung, befreiende Erkenntnis, Schreien oder bis zu
Stöhnen vor Schmerz
.
Wesentlich für die Unterscheidung ist einzig die Stimmlage,
in welcher der Laut geäußert wird.
Ailm
stammt aus einer Wortwurzel, die womit es vorwärts geht.
Oder auch: Wille oder Wunsch.
Die
Deva der Kiefer dient der Sehnsucht des Lebens nach sich Selbst.
Ihre Wärme und Kraft ist so stark, dass man in ihrem Schutz
immer Entspannung, Ermutigung und Zuspruch finden kann.
Ein
Baum der uns die Schwingung großer Demut und innerer Bescheidenheit
näher bringt.
Stehe
aufrecht in der Hitze des Tages
Stehe aufrecht in der Kälte der Nacht
Stehe aufrecht im Boden der kein Wasser trägt
Stehe aufrecht auf klirrendem Felsen
Stehe aufrecht im einsamen Moor
Stehe aufrecht in den vier Winden
die deine Samen tragen,
und gehe, wohin die Erde dich ruft.
17.
Stechginster - Zerstörer - Onn (O) 
Im Baumogham wird sein kriegerischer Aspekt betont.
Er
hat die selben Eigenschaften wie der Ginster, doch auf einer anderen
Ebene.
Er symbolisiert auch die Zerstörung.
Besonders bewährt hat er sich als Helfer zur Bereinigung
in schwierigen hartnäckigen Fällen auf spiritueller
Ebene.
Die
magische Arbeit mit dieser Deva setzt eine große Erfahrung
und Integrität voraus.
Aktive
Schattenarbeit die befreit.....
18.
Heidekraut - mitfühlender Helfer - Ur (U)

Das
Heidekraut ist ein Baum der mit den Tod verbunden ist.
Doch Ur der Oghamname bedeutet neu.
Die Kelten glaubten an die Reinkarnation.
So wurde der Tod, auch der weiße Schlaf genannt, als erster
Schritt in Richtung etwas Neuem gesehen.
Das Heidekraut steht für die Phase, die nach der Zerstörung
folgt und den Beginn von etwas Neuem ankündigt.
In
der magischen Arbeit mit dem Ogham, ist das Heidekraut auch die
Deva die gerufen wird wenn die Reinigung bzw. Zerstörung
mit Hilfe des vorherigen Buchstaben, des Stechginsters abgeschlossen
ist, um die Transformation weiterzuführen und den Vorgang
des Wandels schützend zu begleiten.
Die
Kelten glaubten die Schöpfung sei ein immerwährender
Vorgang
In
der keltischen Magie steht man den Konsequenzen deshalb direkt
gegenüber und ist selbst verantwortlich für alle Handlungen
und deren Folgen, die man durch eigene Potentiale entfaltet.
Das
Heidekraut unterstütz unser Einfühlungsvermögen
und hilft uns dabei unseren Seelenplan zu erkennen und wo wir
gerade stehen im immer wiederkehrenden Zyklus von Erschaffung
und Zerstörung.
Es
zeigt uns das wir Mitschöpfer sind in diesem kosmischen Reigen,
dem ewigen Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt.
19.
Espe (Zitter-Pappel) - besonderes Holz - Edhadh - (E)
Ein
einmaliger Baum mit zitternden Blättern, selbst bei der kleinsten
Brise.
Das
Wort besonders im Baumogham bezieht sich nicht auf den Baum, sondern
auf die Person die auf ihren Erfahrungsweg der Baummagie einen
sehr fortgeschrittenen Entwicklungsstand erreicht hat.
Das
Wort für Holz und das Wort für Wissen im Altirischen
stammen aus einer Wurzel.
Die
Espe symbolisiert daher den erfolgreichen Abschluss eines Studiums
in der Baummagie.
Die
Gefahr auf diesem Level besteht darin sich selbst für (zu)
wichtig zu erachten.
Die Espe zeigt uns das es gut ist sich zu erinnern an die Anfänge.
Das auch einem wissenden noch Fehler unterlaufen können.
Die Mahnung zur Achtsamkeit.
Der wichtige Hinweis verantwortungsbewusst mit dem Wissen und
der Macht umzugehen.
Anderen mit Toleranz und Respekt zu begegnen.
Die
Kraft der Magie nie zu unterschätzen.
Und das Kompetenz nicht bedeutet leichtfertig auf Schutz zu verzichten.
Die
Espe wurde bei den Kelten zur Schilderherstellung verwendet.
Und soll auf spiritueller Ebene dem Magier auch ein Schild sein
das ihm vor sich selbst schützt, nicht jedoch vor anderen.
Magische
Arbeit soll im Einklang und zum Wohle der Wesen und Welten wirken.
Lausche
der Espe im Wind
Folge der Intuition deines Herzens
Nimm dich nicht zu ernst
Lächle
20.
ewige Eibe - Iddhadh/Ido (I)
Die
Eibe kann aus völligem Verfall wieder auferstehen.
Es gibt keinen biologischen Grund für eine Eibe zu sterben,
sie kann praktisch ewig leben.
Die
Rune Eiwaz (Eibenrune) ist die 13.
und das Sinnbild für Tod und Wiedergeburt.
Die
Eibe ist der langlebigste Baum, ein Immergrün und ein sehr
giftiger Baum
Der
älteste Baum auf Erden ist aller Wahrscheinlichkeit nach
eine schottische Eibe
.sie ist 8000 Jahre alt.
Eine
Botschaft der Eibe ist
in der Magie gibt es keine Abkürzungen
..
Das wäre Missbrauch
.auch der Ahnenkraft die damit in
Verbindung steht
und dann kommt der giftige Aspekt zum tragen
.
Die
Eibe war der Baum der von den Druiden am meisten verehrt wurde.
Unter ihr trafen sich Druiden zum Rat und im Totenkult der Gallier
galt sie
als Opfergabe und Symbol des ewigen Lebens; vielleicht war sie
sogar der Weltenbaum, der bekanntlich immergrün gewesen sein
soll.
Eine
Verbindung zur Eibe kann dabei helfen:
Zu den tiefsten Ebenen der Seele Kontakt zu suchen
Über die Relativität von Wirklichkeit, von Raum und
Zeit zu meditieren
Über den Tod nachzudenken.
Eine gelassene, abgeklärte Sicht der Dinge für sich
zu gewinnen.
Die
Lektion der Eibe: Was ist, ist. Und das ist alles was man wissen
muss.
Die
Eibe symbolisiert das letzte Stadium einer bestimmten Ebene des
Lernens, aber was noch wichtiger ist, gleichzeitig auch den Neubeginn
auf der nächsten Ebene.
Eibe
Io,
Iwa, hölzernes Sternenschiff
Spüre meine Liebe und Dankbarkeit
Nimm mich an Bord und zeig mir die Pfade
Auf denen die Seelen und die Sterne wandern
Du Säule wissenden Schweigens
Ankernd jenseits des Reiches der Zeit
Du schenkst mystischen Tod den Lebenden
Und führst die Toten zum Leben.
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Infos zum Oghamalphabet
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